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Aktuelles & Gottesdienste

 
 
 
 
 

Öffnungszeiten unserer Kloster- & Wallfahrtskirche:
April - Oktober: 08.00 - 17.45 Uhr
November - März: 08.00 - 16.00 Uhr


Gottesdienste in unserer
Kloster- & Wallfahrtskirche:

Täglich um 11.00 Uhr

Sonn- & Feiertage:  9.00 Uhr & 11.00 Uhr
in der Kirche

In den Monaten November - März finden die Werktagsgottesdienste in der beheizten Klosterkapelle statt.

 
 
 
 
 
 

Der Mariahilfberg lebt
Wieder einmal hat es sich gezeigt, dass der Wallfahrtsort Mariahilfberg in Gutenstein eine starke Ausstrahlung und Anziehungskraft  hat. Es gibt nicht nur die tägliche heilige Messe und das Chorgebet des Konventes, sondern auch besondere Feste unter großer Beteiligung der Einheimischen und Wallfahrer. Dazu gehörten am 28. Mai in der "Langen Nacht der offenen Kirchen"  der Gottesdienst mit dem Jugendbischof Stephan Trnovsky, gestaltet von den Lehrern und Schülern der Musikschule Oberes Piestingtal.
Ein weiterer Höhepunkt war das Fest der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel am 15. August. Die Botschaft dieses  Glaubensgeheimnisses,  dass nämlich das Leben auch nach dem Tod weitergeht und die Liebe Gottes alles und jeden umfängt,  ist die Hoffnung für die Welt . Heuer fiel das Fest auf einen Sonntag und erhielt dadurch einen noch höheren Rang. Bereits am Samstag wurde dieses Geheimnis dreifach erfahrbar:  Zwei junge Menschen hatten sich entschlossen, kirchlich auf dem Mariahilfberg zu heiraten. Es war ein schönes Fest mit Pfarrer Berger nicht nur für das Ehepaar, sondern auch für ihre Verwandten und Freunde. Am selben Tag wurde der 52 jährige Roland Holzer, der treue Organist bei vielen Gottesdiensten, in der Pfarrkirche von Gutenstein verabschiedet, und im Beisein vieler Menschen in Trauer und im Glauben an die Auferstehung  im Ortsfriedhof begraben . Das dritte Zeichen des Festgedankens war der Vortrag von P. Nikodemus aus dem Stift Heiligenkreuz über das Phänomen der Marienerscheinungen in Medjugorie bei, wo seit vierzig Jahren regelmäßig die Gottesmutter Maria erscheint und Menschen  als ihre Kinder bestärkt. Maria verbindet damit Erde und Himmel. Auch dieses Zeichen bewegt viele Menschen.
Das Hochfest der Aufnahme Mariens erreichte dann am Sonntag seinen Höhepunkt mit dem Festgottesdienst um 11 Uhr in Konzelebration der drei Servitenpatres und zweier Gastpriester aus Wien. Die Kirche war bis zum letzten Platz gefüllt, denn die vielen Servitenfreunde und Wallfahrer , und auch 33 Pilger aus Südmähren waren angereist. Diese brachten eine neue Erntekrone mit als Dank und Bitte an die Gottesmutter vom Mariahilfberg. Vier Feuerwehrleute trugen diese Krone als Opfergabe zum Altar. Zur Kräuter- und Blumensegnung fügten die tschechischen Frauen auch die kunstvoll genähten Lavendelpölsterchen hinzu, die später um eine Spende für die Servitenmission in Uganda verschenkt werden.
Der Nachmittag begann mit der Segnung der  aus Tschechien mitgebrachten Brieftauben, die nach einem Abschiedskreis zum Flug zurück in ihre Heimat ansetzten. Die Gänse und Hühner im Streichelzoo von Hermann Pelikan hatten dabei nur das Nachsehen, aber sie sind Lieblinge der Eltern und Kinder geworden.  Es lockte die köstliche Klostersuppe, Kaffee und Kuchen im kühlen Klostergang, gespendet und bedient von treuen Helfern im Hintergrund des Klosterfestes. Sie wollen nicht namentlich genannt werden, aber die Freude der vielen Gäste und unser  Vergelts Gott soll ihr hundertfacher Lohn sein. Im festlichen Refektorium versammelten sich die Gäste zum Thema: 350 Jahre  Heiligsprechung des hl. Philipp Benizi  und seine Antworten auf die heutigen Probleme der Orden, eine Orientierung für die servitanische Familie.  Das Klosterfest fand einen würdigen Abschluss in der Kirche. Der Kammerschauspieler F.R. Wagner trug das Gedicht von H. Heine und  "Die Wallfahrt nach Kevelaar" vor,  P. Gregor spielte auf seiner Geige ein "Ave Maria".  Gebete und Lieder in deutscher und tschechischer Sprache waren der Dank an die Gottesmutter, an die vielen Helfer und zahlreichen Beter. Der Wunsch  für ein Wiederkommen  ist  weithin zu hören.

                                     P. Gerhard M. Walder, Prior    


Ps.: Das Fest der Sieben Schmerzen Mariens  am 19. Sept. ist als Triduum ein weiterer Höhepunkt des Jahres 2021. Genaueres Programm folgt (Homepage www.mariahilfberg.at)  Festgottesdienst am So. 19. Sept. 10 Uhr mit Bischofsvikar P. Petrus Hübner. Anschließend   eucharistische Prozession und Vortrag über das Leichentuch von Turin.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            

                 P. Gerhard M.



 
 
 
 
 
 
 
 
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