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350 Jahre Jubiläum

 
 
 

350 Jahre Mariahilfberg

Das 350 Jahresjubiläum hat begonnen.

Am 31. Dezember 2017 um 24 Uhr läuteten die Glocken unserer Wallfahrtskirche das Jubiläumsjahr 2018 ein. Es war nicht nur wie üblich die Begrüßung eines neuen Kalenderjahres  mit dem Knallen der Sektpfropfen und dem Leuchten der Feuerwerkskörper, sondern es war für uns zugleich der Beginn eines „Heiligen Jahres".

Der erste Jänner ist das Hochfest der Gottesmutter Maria, das die Christen zu Neujahr feiern und das Jahr unter den besonderen Schutz der Gottesmutter stellen. Es ist ein guter Anfang unseres Jubiläums, das bis zum Ende 2018 dauern wird. Die Glocken werden auch heuer wie schon seit 350 Jahren kleinere und größere Wallfahrergruppen begrüßen, die schon seit Jahrhunderten den Berg Buchschach zum Mariahilfberg umbenannt haben.  Seit 180 Jahren ist das schöne Wallfahrerlied bekannt:  „Wir ziehen zur Mutter der Gnaden, zu ihrem hochheiligen Bild….damit wir das Herz dir erfreuen, uns selber im Geiste erneuern."  
Dieser Text stammt von Guido Görres und spricht aus dem Herzen vieler Menschen, die oft einen weiten Pilgerweg bis Gutenstein geschafft haben.  

Seit dem  Dreifaltigkeitssonntag 1668 wurde hier mit päpstlicher Erlaubnis die erste hl. Messe gefeiert und im gleichen Jahr fand auch die Grundsteinlegung für die erste steinerne Kirche unter dem Patronat der katholischen Grafenfamilie  Hoyos statt. Damit beginnt die ununterbrochene Geschichte des Wallfahrtsortes.
Darauf baut auch das 350 Jahrjubiläum 2018 auf.

Das Jubiläum wurde von einer engagierten Gruppe gut vorbereitet. Es war ja nicht zum ersten Mal, dass heuer das Jubiläum gefeiert wird. Schon 1768, 1868, 1968 wurden Jahrhundert - Jubiläen gefeiert Diese Jubiläen waren Meilensteine in der Entwicklung der Wallfahrt.
Dazu sind auch wir alle aufgerufen beizutragen, damit auch heuer dieses Jubiläum dieses Ziel erreicht.

Eine sehr wichtige Vorbereitung war die Schaffung eines neuen Zuganges zur Kirche auch für Behinderte und eines neuen Stiegenaufganges. Diesem sehr gelungenen Projekt sollen jetzt weitere folgen. Das nächste Projekt ist die Renovierung des alten Refektoriums und der alten Klosterküche. Wir hoffen, dass dieses schon im Jahre 2010 geplante, aber nicht ausgeführte Projekt endlich bis Mai 2018 realisiert werden kann.  Das wäre für die Erhaltung und Öffnung des Klosters ein wichtiger Schritt. Die Vorbereitungen laufen gut. Auch die Kreuzwegstationen und die Mauerschäden in der Kirche werden erneuert, die Elektroarbeiten und Wasserinstallationen, Tischlerarbeiten an den Beichtstühlen, Reparatur und richtige Lagerung der Paramente, Reinigung der Altäre und Bilder, gehören zu den Vorbereitungen des Jubiläumsjahres.

 Wir können nur tun, was auch leistbar und machbar ist, aber ein gut geplanter Beginn (mit Architekt DI. Manfred Korzil) ist bereits vorhanden. Wir vertrauen auch auf die Unterstützung der Gemeinde Gutenstein, des Landes Niederösterreich und vor allem auf unsere Freunde und Helfer in der Pfarre, im Dekanat und in der Erzdiözese Wien. Mein Gedanke war in den vielen Jahren der Seelsorge und als Haus- und Provinzoberer: Wenn das Projekt gut ist, wird es mit der Hilfe Gottes auch gelingen, wenn es nicht gut ist, ist es besser, wenn es nicht gelingt. Ich bin mit 99% sicher, dass es ein gutes Jubiläumsjahr sein wird und dass niemand zerstören kann, was in den 350 Jahren  mit den Opfern und Gebeten der Serviten und der Wallfahrer aus dem Mariahilfberg geworden ist. Über die wichtigsten Feiern im Jubiläumsjahr wird noch berichtet und zur Teilnahme eingeladen werden.  

Ich  erbitte  Gottes Segen und den Schutz der Gottesmutter für alle unsere Freunde und Wohltäter  in dankbarer Verbundenheit
namens unserer Klostergemeinschaft
P. Gerhard M. Walder, Prior


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